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VLN 2019

Bald ist es wieder soweit und die neue Motorsport Saison 2019 startet.

Es war eine Top-Rennsaison 2018 mit hervorragenden Ergebnissen: Viele Siege bei VLN und dem 24h-Rennen am Nürburgring. In 2019 starten wir wieder mit dem bewährten AMG GT4 von Black Falcon in die neue Rennsaison am Nürburgring.

Notieren Sie sich bereits jetzt die neuen Termine! Wir freuen uns auf eine hoffentlich genauso spannende und abwechslungsreiche Saison wie im letzten Jahr.

 

16.03. – VLN Test- und Einstellfahrt
23.03. – 65. ADAC Westfalenfahrt
13.04. – 44. DMV 4-Stunden-Rennen
27.04. – 61. ADAC ACAS H&R-Cup
13.07. – 50. Adenauer ADAC Rundstrecken-Trophy
03.08. – ROWE 6h ADAC Ruhr-Pokal-Rennen
07.09. – 42. RCM DMV Grenzlandrennen
28.09. – 59. ADAC Reinoldus Langstreckenrennen
12.10. – 51. ADAC Barbarossapreis
26.10. – 44. DMV Münsterlandpokal
23.11. – VLN-Jahressiegerehrung

 

 

 

VLN1: ADAC Westfalenfahrt - Herzschlag-Rennen

Mit vierstündiger Verspätung konnte das Qualifying erst starten. Unglaublich dichter Nebel - zunächst nur im Bereich der Grandprix-Strecke und dann auch im weiteren Streckenverlauf - machte ein Rennen unmöglich. Die richtige Entscheidung der Verantwortlichen im Sinne der Fahrer - es wäre viel zu gefährlich gewesen. Gegen Mittag klarte es auf und das Qualifying konnte um 12:30 starten. Schon früh hat sich gezeigt, dass Auto und Fahrerpaarung perfekt harmonierten: Pole-Position in der SP10 im AMG GT4 von Black Falcon.

Um 15:28 Uhr konnte nach Qualifying-Auswertung das Rennen verkürzt gestartet werden - bei durchaus annehmbaren Wetterbedingungen. Start-Stint fuhr Tim Scheerbarth, der sehr erfahren die Konkurrenz analysierte und dann kurz vor Fahrerwechsel an Tobias Müller das Feld der SP10 anführte. Im Laufe des Rennens über den zweiten Fahrerwechsel an Tristan Viidas hinaus baute sich der Abstand zur Konkurrenz immer weiter aus. Und in der letzten Runde wurde es unerträglich spannend. Ein notwendiger Splash & Dash (rasch noch ein paar Liter in den Tank) machte die Führung zu Nichte. Aber das Glück war mit den Tüchtigen: Tristan Viidas konnte das Fahrzeug als erstes durchs Ziel fahren.

VLN2: DMV 4-Stunden-Rennen - Abgesagt

Pole-Position in der Qualifikation erkämpft. Leider musste das Rennen aufgrund der heftigen Wetterbedingungen mit Schneefall abgesagt werden.

VLN3: ADAC-ACAS-H&R-Cup - Eine Teamleistung


Schwierigste Wetterbedingungen beim dritten VLN-Lauf. Nach Start im Morgennebel konnten wir zunächst keinen richtigen Slot für gute Rundenzeiten finden. Dennoch schaffte es das IDENTICA Fahrerteam Scheerbarth/Viidas/Müller den dritten Startplatz für den Mercedes-AMG GT4 von Black Falcon herauszufahren. 

Mit 15-minütiger Verspätung startete der ADAC-ACAS-H&R-Cup. Zu diesem Zeitpunkt konnte noch keiner ahnen, dass das Rennen eine regelrechte Wasserschlacht werden würde. Es regnete unaufhörlich. Scheerbarth hatte es im ersten Stint sichtlich schwer, bei nasser Strecke, Zeit und Positionen gutzumachen. Schließlich schaffte er die Übergabe an Tristan Viidas auf der zweiten Position. Bei etwas ruhigerem Wetter schaffte es der Fahrer aus Estland die Führung zu übernehmen. 

Nach dem zweiten und letzten Fahrerwechsel von Viidas auf Tobias Müller schafften wir es sogar, den Abstand zum GT4-Fahrerfeld zu vergrößern. Dank Super-Teamleistung von Fahrer und Boxencrew konnte der IDENTICA-Bolide einen weiteren Gewinn in der SP10 einfahren.

ADAC TOTAL 24h-Rennen Nürburgring - Wieder erster Platz


Nach dem Hattrick der ersten drei VLN-Rennen wieder der erste Platz für IDENTICA in der SP10.

Es war ein unglaublich spannendes 24h-Rennen. Die Spitzen in der GT4-Klasse SP10 lieferten sich ein Duell in bester GT3-Marnier. Auf lange Distanz immer ein Kopf-an-Kopf-Rennen. 

Die letzten Stunden des Rennens zeigte das Fahrer- und Boxen-Team von Black Falcon, was richtige „Racer“ sind: Beste Fahrerqualitäten und perfekt abgestimmtes Boxen-Management sorgten dafür, dass aus der knappen Führung ein ordentlicher Sicherheitsabstand wurde. Ergebnis: Platz 1 in der SP10 und Gesamt Platz 18 - mitten im GT3-Feld. Was für ein beachtlicher Erfolg. Um Team-Chef Alexander Böhm unterstreichend zu zitieren: „Das Auto hat nicht einen Kratzer - so gewinnt man 24h-Rennen!“.

 

VLN4: 50. Adenauer ADAC Rundstrecken-Trophy - Sieg in 3,5 Stunden

Platz 1 in 3,5 Stunden.
Pünktlicher Qualifying-Start 8:00 Uhr. Eifel-typisch bedeckt. Nach 38 Minuten 90-minütige Sperrung wegen Unfall. Die Unterbrechung wurde von der Boxencrew genutzt, um Fahrzeug und Reifen für die letzten 45 Minuten des Qualifyings vorzubereiten. Nach kurzer Fortsetzung des Qualifying-Rennen konnten wir uns die Pole in der SP10 sichern.

Aufgrund der längeren Qualifying-Unterbrechung regulärer Rennstart erst um 12:30 und Verkürzung auf 3,5 Stunden. Das Ziel des dreiköpfigen Fahrerteams war klar formuliert: Sieg auch beim vierten VLN Lauf 2019.

Mit dieser Einstellung begann der erste Fahrer Tobias Müller das Rennen von Startposition 1 in der Klasse SP10. Nach einer souveränen Vorstellung übernahm dann im zweiten Stint nach ca. 70 Minuten Tim Scheerbarth. Es galt den 1. Platz zu verteidigen. Zweiter Fahrerwechsel auf Tristan Viidas ohne Komplikationen. Nun hieß es: Konzentration auf der Zielgeraden.

Um 16:00 Uhr Ortszeit war es dann geschafft: Sieg in der SP10. Wieder einmal ein fehlerfreies Rennen vom Boxenteam, dem Fahrer-Trio und natürlich dem Mercedes AMG GT4.

VLN5: ROWE 6h ADAC Ruhr-Pokal-Rennen - Drama kurz vor Schluss

Eine unerwartete Wendung 30 Minuten vor Rennende kippte die Fahrt zu einem weiteren Klassensieg: Nach Kollision mit einem überrundeten Fahrzeug musste unser Bolide mit Tobias Müller am Volant zur Reparatur in die Box. Nach fünfeinhalbstündiger Dominanz mit fast drei Minuten Vorsprung zum zweitschnellsten Fahrzeug in der SP10 war das Endresultat Platz 4.


Grenzwertige Bedingungen im Qualifying

Dass die Crew von Black Falcon uns einmal mehr ein Top-Auto hingestellt hat, wird spätestens in der Qualifikation klar: Die Pole Position in der Klasse SP10 sorgt trotz widrigen Bedingungen für einen vielversprechenden Start. Eine freie Runde am Anfang des verregneten Samstagmorgens reicht aus, bevor die Nordschleife zum Ende der Session wortwörtlich unter Wasser steht. Weitere Verbesserungen werden unmöglich, und für viele, die es trotzdem noch versuchen, endet das Rennwochenende aufgrund von Aquaplaning noch vor dem eigentlichen Rennstart – die harte Normalität auf der Nürburgring Nordschleife.

Alles nach Plan

Um 12.00 Uhr schnellt der Pulk des Starterfeldes auf noch nassem, aber abtrocknendem Asphalt auf die erste Kurve zu. Wie immer wird es in dieser Haarnadel besonders eng, und beinahe gerät der Stuttgarter Bolide mit einem seiner engsten Konkurrenten bayerischen Fabrikats aneinander. Danach läuft für uns alles wie am Schnürchen: Die Startposition wird behauptet, der Himmel klart auf, der Rhythmus stimmt – und der Vorsprung wächst. Daran ändern auch die Boxenstopps für Nachtanken und Fahrerwechsel nichts. Alles läuft gut – fast schon zu gut, um wahr zu sein.

Schicksalhafte Begegnung am Adenauer Forst

30 Minuten vor dem gefühlt schon greifbaren Ziel kommt es dann doch anders: Eine Unstimmigkeit beim Überrunden resultiert in einer Kollision mit einem Überrundeten. Die Folge: ein sofortiger Reifenschaden hinten links. Damit verpufft die Hoffnung auf den Sieg so schnell wie die Luft aus dem malträtierten Reifen. Glücklicherweise ist das Fahrzeug noch einigermaßen fahrtüchtig, doch die restliche Nordschleifenrunde dauert eine gefühlte Ewigkeit an: über 17 Minuten, doppelt so lange wie sonst. Schließlich erreicht der abgestumpfte Silberpfeil doch noch die Box und der Ausfall kann vermieden werden, auch wenn Sieg und Podium nun außer Reichweite liegen.

„Motorsport ist ein Teamsport, und oft entscheiden Sekundenbruchteile über Sieg oder Niederlage. Das haben wir heute mal wieder am eigenen Leib erfahren. Natürlich ist es für alle Beteiligten ärgerlich, da wir das Rennen bis dahin dominiert hatten. Aber bei den vielen hitzigen Situationen, die wir auf der Rennstrecke erleben, kann es eben auch mal schief gehen“, so Fahrer Yannick Mettler nach dem Rennen.