Axalta is not resposible for content you are about to view

VLN 2019

Am Ende stand der Sieg der Meisterschaft in der GT4-Klasse SP10. Garniert von einem weiteren IDENTICA-Sieg beim 24h-Rennen am Nürburgring. Wie spannend die Saison war, lesen Sie in den Renn-Rückblicken der einzelnen Läufe.

 

 

VLN1: ADAC Westfalenfahrt - Herzschlag-Rennen

Mit vierstündiger Verspätung konnte das Qualifying erst starten. Unglaublich dichter Nebel - zunächst nur im Bereich der Grandprix-Strecke und dann auch im weiteren Streckenverlauf - machte ein Rennen unmöglich. Die richtige Entscheidung der Verantwortlichen im Sinne der Fahrer - es wäre viel zu gefährlich gewesen. Gegen Mittag klarte es auf und das Qualifying konnte um 12:30 starten. Schon früh hat sich gezeigt, dass Auto und Fahrerpaarung perfekt harmonierten: Pole-Position in der SP10 im AMG GT4 von Black Falcon.

Um 15:28 Uhr konnte nach Qualifying-Auswertung das Rennen verkürzt gestartet werden - bei durchaus annehmbaren Wetterbedingungen. Start-Stint fuhr Tim Scheerbarth, der sehr erfahren die Konkurrenz analysierte und dann kurz vor Fahrerwechsel an Tobias Müller das Feld der SP10 anführte. Im Laufe des Rennens über den zweiten Fahrerwechsel an Tristan Viidas hinaus baute sich der Abstand zur Konkurrenz immer weiter aus. Und in der letzten Runde wurde es unerträglich spannend. Ein notwendiger Splash & Dash (rasch noch ein paar Liter in den Tank) machte die Führung zu Nichte. Aber das Glück war mit den Tüchtigen: Tristan Viidas konnte das Fahrzeug als erstes durchs Ziel fahren.

VLN2: DMV 4-Stunden-Rennen - Abgesagt

Pole-Position in der Qualifikation erkämpft. Leider musste das Rennen aufgrund der heftigen Wetterbedingungen mit Schneefall abgesagt werden.

VLN3: ADAC-ACAS-H&R-Cup - Eine Teamleistung


Schwierigste Wetterbedingungen beim dritten VLN-Lauf. Nach Start im Morgennebel konnten wir zunächst keinen richtigen Slot für gute Rundenzeiten finden. Dennoch schaffte es das IDENTICA Fahrerteam Scheerbarth/Viidas/Müller den dritten Startplatz für den Mercedes-AMG GT4 von Black Falcon herauszufahren. 

Mit 15-minütiger Verspätung startete der ADAC-ACAS-H&R-Cup. Zu diesem Zeitpunkt konnte noch keiner ahnen, dass das Rennen eine regelrechte Wasserschlacht werden würde. Es regnete unaufhörlich. Scheerbarth hatte es im ersten Stint sichtlich schwer, bei nasser Strecke, Zeit und Positionen gutzumachen. Schließlich schaffte er die Übergabe an Tristan Viidas auf der zweiten Position. Bei etwas ruhigerem Wetter schaffte es der Fahrer aus Estland die Führung zu übernehmen. 

Nach dem zweiten und letzten Fahrerwechsel von Viidas auf Tobias Müller schafften wir es sogar, den Abstand zum GT4-Fahrerfeld zu vergrößern. Dank Super-Teamleistung von Fahrer und Boxencrew konnte der IDENTICA-Bolide einen weiteren Gewinn in der SP10 einfahren.

ADAC TOTAL 24h-Rennen Nürburgring - Wieder erster Platz


Nach dem Hattrick der ersten drei VLN-Rennen wieder der erste Platz für IDENTICA in der SP10.

Es war ein unglaublich spannendes 24h-Rennen. Die Spitzen in der GT4-Klasse SP10 lieferten sich ein Duell in bester GT3-Marnier. Auf lange Distanz immer ein Kopf-an-Kopf-Rennen. 

Die letzten Stunden des Rennens zeigte das Fahrer- und Boxen-Team von Black Falcon, was richtige „Racer“ sind: Beste Fahrerqualitäten und perfekt abgestimmtes Boxen-Management sorgten dafür, dass aus der knappen Führung ein ordentlicher Sicherheitsabstand wurde. Ergebnis: Platz 1 in der SP10 und Gesamt Platz 18 - mitten im GT3-Feld. Was für ein beachtlicher Erfolg. Um Team-Chef Alexander Böhm unterstreichend zu zitieren: „Das Auto hat nicht einen Kratzer - so gewinnt man 24h-Rennen!“.

 

VLN4: 50. Adenauer ADAC Rundstrecken-Trophy - Sieg in 3,5 Stunden

Platz 1 in 3,5 Stunden.
Pünktlicher Qualifying-Start 8:00 Uhr. Eifel-typisch bedeckt. Nach 38 Minuten 90-minütige Sperrung wegen Unfall. Die Unterbrechung wurde von der Boxencrew genutzt, um Fahrzeug und Reifen für die letzten 45 Minuten des Qualifyings vorzubereiten. Nach kurzer Fortsetzung des Qualifying-Rennen konnten wir uns die Pole in der SP10 sichern.

Aufgrund der längeren Qualifying-Unterbrechung regulärer Rennstart erst um 12:30 und Verkürzung auf 3,5 Stunden. Das Ziel des dreiköpfigen Fahrerteams war klar formuliert: Sieg auch beim vierten VLN Lauf 2019.

Mit dieser Einstellung begann der erste Fahrer Tobias Müller das Rennen von Startposition 1 in der Klasse SP10. Nach einer souveränen Vorstellung übernahm dann im zweiten Stint nach ca. 70 Minuten Tim Scheerbarth. Es galt den 1. Platz zu verteidigen. Zweiter Fahrerwechsel auf Tristan Viidas ohne Komplikationen. Nun hieß es: Konzentration auf der Zielgeraden.

Um 16:00 Uhr Ortszeit war es dann geschafft: Sieg in der SP10. Wieder einmal ein fehlerfreies Rennen vom Boxenteam, dem Fahrer-Trio und natürlich dem Mercedes AMG GT4.

VLN5: ROWE 6h ADAC Ruhr-Pokal-Rennen - Drama kurz vor Schluss

Eine unerwartete Wendung 30 Minuten vor Rennende kippte die Fahrt zu einem weiteren Klassensieg: Nach Kollision mit einem überrundeten Fahrzeug musste unser Bolide mit Tobias Müller am Volant zur Reparatur in die Box. Nach fünfeinhalbstündiger Dominanz mit fast drei Minuten Vorsprung zum zweitschnellsten Fahrzeug in der SP10 war das Endresultat Platz 4.


Grenzwertige Bedingungen im Qualifying

Dass die Crew von Black Falcon uns einmal mehr ein Top-Auto hingestellt hat, wird spätestens in der Qualifikation klar: Die Pole Position in der Klasse SP10 sorgt trotz widrigen Bedingungen für einen vielversprechenden Start. Eine freie Runde am Anfang des verregneten Samstagmorgens reicht aus, bevor die Nordschleife zum Ende der Session wortwörtlich unter Wasser steht. Weitere Verbesserungen werden unmöglich, und für viele, die es trotzdem noch versuchen, endet das Rennwochenende aufgrund von Aquaplaning noch vor dem eigentlichen Rennstart – die harte Normalität auf der Nürburgring Nordschleife.

Alles nach Plan

Um 12.00 Uhr schnellt der Pulk des Starterfeldes auf noch nassem, aber abtrocknendem Asphalt auf die erste Kurve zu. Wie immer wird es in dieser Haarnadel besonders eng, und beinahe gerät der Stuttgarter Bolide mit einem seiner engsten Konkurrenten bayerischen Fabrikats aneinander. Danach läuft für uns alles wie am Schnürchen: Die Startposition wird behauptet, der Himmel klart auf, der Rhythmus stimmt – und der Vorsprung wächst. Daran ändern auch die Boxenstopps für Nachtanken und Fahrerwechsel nichts. Alles läuft gut – fast schon zu gut, um wahr zu sein.

Schicksalhafte Begegnung am Adenauer Forst

30 Minuten vor dem gefühlt schon greifbaren Ziel kommt es dann doch anders: Eine Unstimmigkeit beim Überrunden resultiert in einer Kollision mit einem Überrundeten. Die Folge: ein sofortiger Reifenschaden hinten links. Damit verpufft die Hoffnung auf den Sieg so schnell wie die Luft aus dem malträtierten Reifen. Glücklicherweise ist das Fahrzeug noch einigermaßen fahrtüchtig, doch die restliche Nordschleifenrunde dauert eine gefühlte Ewigkeit an: über 17 Minuten, doppelt so lange wie sonst. Schließlich erreicht der abgestumpfte Silberpfeil doch noch die Box und der Ausfall kann vermieden werden, auch wenn Sieg und Podium nun außer Reichweite liegen.

„Motorsport ist ein Teamsport, und oft entscheiden Sekundenbruchteile über Sieg oder Niederlage. Das haben wir heute mal wieder am eigenen Leib erfahren. Natürlich ist es für alle Beteiligten ärgerlich, da wir das Rennen bis dahin dominiert hatten. Aber bei den vielen hitzigen Situationen, die wir auf der Rennstrecke erleben, kann es eben auch mal schief gehen“, so Fahrer Yannick Mettler nach dem Rennen.

VLN6: RCM DMV Grenzlandrennen - Zufriedenstellender zweiter Platz

Trainingsbeste Zeit, Start von der Pole und Dominanz über das ganze Rennen hinweg halfen nicht. Als ein Großteil der Fahrzeuge gleichzeitig auf Regenreifen umstellen wollte, war schlicht und ergreifend kein Platz mehr zum Tanken - die Boxengasse war voll. Tobias Müller fuhr mit 43 Sekunden Vorsprung zum Zweitplatzierten in die Boxengasse ein. Durch das Chaos verlor der IDENTICA-Bolide AMG GT4 56 Sekunden. 

Zwar schaffte Tim Scheerbarth es, bis auf 6 Sekunden bei der Zieldurchfahrt aufzuholen - der erste Platz ging aber leider an unseren härtesten Konkurrenten.

 

VLN7: ADAC Reinoldus Langstreckenrennen - Entscheidung auf der Zielgerade

Was für ein Rennen...trocken, nass, trocken, nass, trocken....

Von Platz 2 aus starteten wir in das vierstündige Rennen. Nach dem ersten Stint gab Tim Scheerbarth das Auto auf P1 in der Klasse ab. Ein Reifenpoker aufgrund schnell wechselnder Wetterbedingungen warf uns mit einer Minute Rückstand zu den Führenden auf P2 zurück. Doch wir ließen uns nicht unterkriegen, innerhalb von fünf Runden kämpften wir uns an die führende Position ran, übernahmen die Führung auf den letzten Kilometern. Jedoch waren es nachher 0,019 Sekunden, die uns im Beschleunigungsduell auf der Zielgeraden gefehlt haben.

VLN8: ADAC Barbarossapreis - Ein Wimpernschlag entscheidet

Wie man so schön sagt: „Viel Verkehr“! Sowohl bei der Qualifikation als auch beim Rennen.

Hat uns dieser Umstand in der Qualifikation noch die Pole Position beschert, wurde Tim Scheerbarth im IDENTICA Boliden AMG GT4 gleich in einer der ersten Kurve abgeschossen. In dem Gemenge des Startunfalles wurde die Strecke blockiert und die nachfolgenden Klassen hätten nicht passieren können - somit wurde das Rennen unterbrochen und ein Neustart auf 13:30 verlegt.

Mit Startaufstellung und Einführungsrunde hatte das Team nur knappe 15 Minuten Zeit, den Rennwagen zu reparieren und sie haben es geschafft. Reparatur hat gehalten und die „Drei Ts“ Tobias Müller, Tristan Viidas und Tim Scheerbarth konnten mit einem zweiten Platz wichtige Punkte für das finale Rennen in zwei Wochen mitnehmen.

Hier geht es dann um alles: Titelsieg in der Klasse. Wir drücken die Daumen.

 

VLN9: Saisonfinale DMV Münsterlandpokal - Klassensieg für IDENTICA

Ein Riesenerfolg für IDENTICA und BLACK FALCON: Platz eins beim letzten Langstreckenlauf am Nürburgring und somit auch Klassensieg in der GT4-Klasse.

 

Nachdem uns in 2019 der Klassensieg der VLN-Serie verwehrt geblieben war, haben unsere „Three Ts“ Tobias Müller, Tim Scheerbarth und Tristan Viidas den IDENTICA-Boliden in einer spannenden Saison auf die oberste Podiumsstufe gehoben. Auch diesmal war es wieder ein enorm spannender Fight. In der Qualifikation einen respektablen zweiten Platz eingefahren, wurden wir im anfänglichen Gewühl des Hauptrennens teilweise auf Platz vier zurückgedrängt. Im Laufe des Rennens schaffte es das Fahrerteam aber souverän, die Führung zu übernehmen. In Box und Boxengasse war die Anspannung zu fühlen. 

Eine tolle Saison mit einem sensationellen Ergebnis. Dank an Fahrerteam und BLACK FALCON